l-arginin

L-Arginin – Alles was du über das Pump-Supplement wissen musst

„Der Modus“. „The Zone“. Um in diesen Zustand optimaler Leistungsbereitschaft zu kommen, entwickelt jeder Athlet mit der Zeit seine eigene Methode. Pump-Booster vor dem Training sind für viele ein Teil davon. Sie steigern den Blutfluss, beschleunigen den Stoffwechsel und entfalten das volle Volumen der Muskulatur. Arginin ist ein populärer Vertreter dieser Substanzen, und mittlerweile sehr gut untersucht. Was Arginin (oder L-Arginin) neben den bekannten Effekten zu bieten hat, fassen wir in diesem Artikel zusammen.

Inhaltsverzeichnis

sportlerin mit l-arginin

Allgemeines

Arginin ist eine vielseitige Aminosäure. Sie spielt eine Rolle in den verschiedensten Vorgängen unseres Körpers. Arginin wirkt als proteinogene Aminosäure beim Muskelaufbau mit, ist die Vorstufe einiger anderer Stoffe, beispielsweise von Kreatin, stärkt bei zusätzlicher Supplementation die Immunabwehr, kann die Performance im Training positiv beeinflussen, bei erektiler Dysfunktion helfen und Ruhelosigkeit lindern. Spannend ist auch das Zusammenspiel von Kreatin mit anderen Substanzen.

Namensherkunft

In Proteinen kommt ausschließlich „L-Arginin“ vor. Darum ist, wenn in wissenschaftlicher Literatur „Arginin“ beschrieben wird, „L-Arginin2 gemeint, es sei denn, es wird ausdrücklich auf das spiegelbildliche D-Arginin verwiesen. Auch in diesem Artikel meinen wir immer „L-Arginin“, wenn von Arginin die Rede ist.

Der Name „Arginin“ leitet sich vom lateinischen „argentum“ = „Silber“ ab, da die Aminosäure erstmals als Silber-Salz isoliert wurde.

Erste Isolation

Dem deutschen Chemiker Ernst Schulze gelang erstmals die Isolierung von Arginin. Er nutzte dazu Lupinenkeimlinge.

Später konnte Arginin vom schwedischen Chemiker Sven Hedin aus Hornsubstanz isoliert werden. Das so gewonnene tierische Arginin wurde mit dem schon vorliegenden pflanzlichen Arginin verglichen. Beide Substanzen stimmten miteinander überein. Diese Information ist wichtig, um beurteilen zu können, ob pflanzliches Protein denselben Effekt auf den Muskelaufbau hat wie tierisches.

Funktion von Arginin im menschlichen Körper

Arginin ist eine semi-essenzielle, proteinogene (Proteine erzeugende) Aminosäure. Sie ist semi-essenziell, da sie im Kindes- und Jugendalter noch nicht in ausreichenden Mengen über den Harnstoffzyklus gebildet werden kann. Zudem ist sie basisch, und beeinflusst so den pH-Wert unseres Körpers positiv.

Die folgende Grafik zeigt, wie Arginin gebildet beziehungsweise aufgenommen werden kann, und welche Substanzen aus Arginin gebildet werden können.

tabelle arginin
Grafik: nach Morris (8)

In diesem Artikel beschäftigen wir uns besonders mit einem Folgeprodukt von Arginin: Stickstoffmonoxid

1998 wurde der Nobelpreis für Medizin für Forschungen über den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) verliehen. 

NO hat die Eigenschaft, in die glatte Muskulatur der Gefäße zu diffundieren. Die lösliche Guanylatcyclase wird dort vom Sickstoff aktiviert. Das führt zur Erschlaffung der glatten Muskulatur der Gefäße. Der Gefäßtonus sinkt. Die Gefäße weiten sich (4).

Arginin hat den höchsten Masseanteil an Stickstoff von allen proteinogenen Aminosäuren und ist die alleinige Vorstufe von Stickstoffmonoxid. 

Arginin dient in Keimlingen und Speicherzellen als Stickstoffreservoir. 

In Lebensmitteln kommt Arginin nur chemisch gebunden als Proteinbestandteil vor. Freies Arginin kommt nicht vor. Der Vorteil von freiem Arginin ist, dass es nicht erst über Umwege im Körper aus den Proteinen gelöst werden muss. 

Stärkung der Immunabwehr

Eine Supplementation mit Arginin zeigte Effekte bei schweren Verletzungen, Mangelernährung, Sepsis (Autoimmunerkrankung) und nach Operationen. Die unterdrückte Immunabwehr konnte positiv beeinflusst werden.  

Auch bei gesunden Personen waren die Substanzen, die eine bessere Immunabwehr anzeigen, im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöht vorhanden (5). 

sportler beim workout

Besserung bei Erektiler Dysfunktion

Stickstoffmonoxid spielt mit seiner gefäßweitenden Funktion eine entscheidende Rolle bei der Erektion. Nur so fließt genügend Blut in die Schwellkörper. 

In zahlreichen Studien wurde daher untersucht, ob die Supplementation mit Arginin einen Effekt darauf hat. 

Die Meta-Analyse (9) von 2019 fasste alle bis dahin abgeschlossenen Studien zu diesem Thema zusammen. Das Ergebnis zeigte Evidenz für die helfende Wirkung von Arginin. 

Eine Studie stellte einen zusätzlich verstärkenden Effekt von Pycnogenol in Kombination mit Arginin fest. Nach zwei Monaten Einnahme dieser beiden Substanzen berichteten 92,5% der Probanden von einer vollständigen Normalisierung der Erektilen Funktion. (11) 

Pre-Work-Out Booster Shake Performance

Mit individuellen, für dich gemischten Pre-Workout Shake Performance nutzt du die volle Kraft natürlicher Pflanzenpower, wobei dein Fokus geschärft, deine Muskeln mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und dein Training effizienter wird, ohne zu dehydrieren.

Performance

Performancesteigerung im Training

Auch für die Performance im Training hat sich Arginin als förderlich erwiesen, wenn es direkt vor dem Training eingenommen wurde. 

Während der Übungsausführung war der Blutdruck im Vergleich zur Kontrollgruppe geringer. Durch den geringeren Druck in den Blutgefäßen konnte Sauerstoff bei Übungen mit moderater Intensität besser aufgenommen werden. Bei Übungen mit hoher Intensität verging mehr Zeit bis zum Muskelversagen. 

Hier findest du noch mehr Informationen zu Performancesteigerung im Training

Mittel gegen Ruhelosigkeit

In der Studie von Smriga (10) zeigte sich Evidenz für eine Besserung von Ruhelosigkeit (englisch „anxiety“) nach der Einnahme von Arginin in Kombination mit Lysin. 

Arginin in Kombination mit Citrullin 

Sowohl Arginin als auch Citrullin sind in der Lage, den Blutdruck durch erhöhte NO Produktion zu verringern. (6) 

Der Effekt der gemeinsamen Einnahme von Arginin und Citrullin wurde bei einer Gruppe Fußballspielern getestet (13). Sie nahmen sechs Tage lang Arginin zusammen mit Citrullin ein. Am siebten Tag nahmen sie beides 1 h vor Beginn eines 10-minütigen Ausbelastungstests am Fahrradergometer ein. Die Studie lieferte folgende Ergebnisse für die Probanden, die Arginin und Citrullin eingenommen haben: 

Die Studienleiter berichten zudem, dass Arginin und Citrullin synergetisch wirken, und die Stickstoffmonoxid-Konzentration im Körper stärker ansteigen lassen als Arginin und Citrullin allein. 

Arginin bei brandl

Bei brandl verwenden wir Arginin gezielt im PreWorkout Shake „Performance“ in der Wirkungs-Dimension Pump. Der erhöhte Blutfluss ist nicht nur ein optischer Bonus, sondern geht wie oben beschrieben auch mit einer Performancesteigerung einher. Neben Arginin haben wir 21 weitere Zutaten, auch Citrullin, im Performance-Shake, die allesamt wie Arginin dein Training aufs nächste Level heben sollen.  

QUELLEN/STUDIEN/REVIEWS/META-ANALYSEN
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