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Totes Meersalz

Nährstoffreicher als normales Kochsalz (Natriumchlorid)

Enthält Kalium, Magnesium und Zink

Salz würzt so gut wie alle Speisen und ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Es ist wohl das bekannteste Gewürz was wir kennen. Schon die Ägypter haben Salz gewonnen, um damit ihre Gerichte zu würzen oder sie haltbar zu machen. Salz war sehr begehrt, da es ein rares Gut war. Es entstanden „Salzstraßen“ auf denen das Gewürz für den Handel befördert wurde. Viele Städte erlangten durch die Salzstraßen großen Reichtum. Die berühmteste Route die „Alte Salzstraße“ führte von Lüneburg nach Lübeck. Durch eine Salzsteuer stieg 1648 der Salzpreis ums Dreifache und es kam zu einem „Salzaufstand in Moskau“. Bis 1993 musste in Deutschland der Salzhandel besteuert werden und galt als wichtiges Monopol.

Die Salzgewinnung kann durch drei Möglichkeiten erfolgen. Der bergmännische Abbau, die Gewinnung durch Sole oder aus Meerwasser. Das klassische Kochsalz wird nachdem es gewonnen wurde, industriell verarbeitet, gebleicht und bei hohen Temperaturen gesiedet und raffiniert. Am Ende des Prozesses besteht es nur noch aus Natriumchlorid und gilt aufgrund der Weiterverarbeitung nicht als naturbelassenes Salz.

Das Tote Meersalz wird wie der Name vermuten lässt, direkt aus dem Toten Meer gewonnen. Die verschiedenen Meere haben einen unterschiedlich hohen Salzgehalt. Das ungefilterte Meerwasser wird in künstlichen und natürlich angelegten Becken („Salzgärten“) gefangen, damit es anschließend durch Sonne und Wind verdunsten kann. Nach einiger Zeit bleibt eine Salzkruste zurück, welche gewaschen und kristallisiert wird. Das entstandene Meersalz enthält neben Natriumchlorid auch noch Mineralien wie Kalium, Magnesium und Zink. Bekannt ist das Meersalz für seine grob körnige Struktur. Man sagt, das Salz habe das typische Meer- Aroma und es erinnert an einen Strandsparziergang, bei dem man die salzig frische Meeresluft tief einatmet.