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Johannisbrotkeimlingsprotein

Ballaststoffreich (Pektin)

Vitaminreich (A, B2, B3)

Mineralstoffreich (Magnesium, Calcium, Eisen)

Plus Spurenelemente Mangan, Kupfer

Der Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua) findet seinen Ursprung im Mittelmeerraum und Vorderasien. Im arabischen Raum wurden die Samen qīrāṭ genannt und als Einheit zum Wiegen von Diamanten benutzt. Deswegen kauft man heutzutage Diamanten in Karat. Das Mehl wurde schon seit dem 19. Jahrhundert als Ersatz für Kakao und zur Herstellung von Alkohol benutzt. Die industrielle Verarbeitung der Früchte als Kaffeeersatz begann im 20. Jahrhundert. Seinen Namen erhält der Baum durch die Legende Johannis dem Täufer. Er überlebte die Durchquerung einer Wüste nur mit einer Handvoll Johannisbrot.

Der immergrüne Johannisbrotbaum wird bis zu 12 Metern hoch und seine furchige Rinde und seine kräftigen Äste werden gerne zu Holzkohle verarbeitet. In seinen dunkelbraunen Schoten stecken circa 5 bis 8 der kleinen schwarzen Samen. Der Baum kann unter richtigen Bedingungen 100 Jahre Schoten produzieren. Zunächst werden die Samen gekocht, damit sie von der Schale getrennt werden können. Anschließend werden die Kerne durch eine Walze passiert und es bleibt das sehr harte Endosperm und die zu Pulver verarbeiteten Keimlinge zurück. Es werden häufig nur die Mittelteile der Samen verwendet, da diese eine wenig bittere Note enthalten. Das entstandene weiße Johannisbrotkernmehl schmeckt neutral und enthält bis zu 50% Protein. Aus der Frucht des Johannisbrotbaums wird unter anderem Saft, Kaftan Honig oder Sirup gewonnen. Das Johannisbrotkernmehl findet sich häufig als Zusatzstoff in Eis, Desserts, Milchprodukten oder Marmeladen wieder. Außerdem ist es glutenfrei, nährstoffreich und quellfähig.