bg

Erythrit

Weniger Kalorien als Zucker

Kommt natürlicherweise in Pilzen, Birnen und Erdbeeren vor

Herstellung aus Traubenzucker

Erythrit gehört zu den Zuckeralkoholen und besitzt etwa 75% der Süßkraft von Zucker. Der Süßstoff wurde von dem schottischen Chemiker John Stenhouse erfunden. Erythrit kommt in geringen Mengen in Pilzen, Käse und Früchten wie Birnen, Pflaumen und Erdbeeren vor. Außerdem findet man es in vergorenen Flüssigkeiten wie Wein und Sojasoße.

In der Industrie wird Erythrit aus Traubenzucker hergestellt. Traubenzucker wird aus der Stärke von Gerste und Mais gewonnen. Zur Gewinnung von Erythrit wird die Glukose mit Hefe vermischt. Es beginnt ein Fermentationsprozess, durch den der Traubenzucker vergärt. Das entstandene fermentierte Gemisch wird eingekocht und es bilden sich Erythrit- Kristalle. Diese Kristalle werden solange gereinigt und gefiltert bis sie als reine Kristalle isoliert sind. Dieser Entstehungsprozess wird seit Mitte des letzten Jahrhunderts angewendet. Erythrit ist von der chemischen Struktur teils wie Zucker und teils wie Alkohol. Allerdings enthält es kein Ethanol.

Der Süßstoff eignet sich in der Küche als Zuckerersatz. Er kann beim Backen von Kuchen, Waffeln oder Plätzchen den Haushaltszucker ersetzen. Sein Geschmack ähnelt Zucker mit einer Note von Fruchtzucker und dazu ist er noch kalorienarm.