Sulforaphan

Sulforaphan: Der pflanzliche Power-Wirkstoff mit Superkräften

Inhaltsverzeichnis

Was ist Sulforaphan?

Sulforaphan ist ein wahrer pflanzlicher Power-Wirkstoff. Doch welche Superkräfte hat dieser Nährstoff?

Bevor wir diese Frage beantworten, zunächst einmal “Was ist Sulforaphan?” 

Sulforaphan ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der nur in bestimmten Gemüsesorten vorkommt, in den sogenannten Kreuzblütler. Zu diesen zählen unter anderem Grünkohl, Brokkoli oder auch Blumenkohl. Brokkoli jedoch weist den höchsten Anteil des Power-Wirkstoffes Sulforaphan.

Sulforaphan wurde erstmals 1992 durch den Wissenschaftler Paul Talalay von der John-Hopkins-Universität gesondert betrachtet. Es konnte festgestellt werden, dass dieses Element die Wirkung eines starken Antioxidans besitzt. 

Exkurs Antioxidantien: Schonmal einen geschnittenen Apfel liegen lassen? Dann ist dir bestimmt aufgefallen, dass dieser sich braun gefärbt hat. Diesen Prozess nennt man “Oxidation”. Ein Antioxidans ist nun der “Gegner” dieses Prozesses. Denn dieser kämpft gegen frei Radikale, die für die Oxidation zuständig sind. Im Körper gibt es auch solche. Diese produziert der Körper teilweise selbst oder entstehen durch externe Einflüsse, wie beispielsweise durch das Rauchen von Zigaretten oder auch durch verschieden Umweltgifte. Sind jedoch zu viele dieser freien Radikale im Körper, entsteht oxidativer Stress. Dieser soll wiederum für unterschiedliche Krankheiten verantwortlich sein, beispielsweise Krebserkrankungen oder auch Herz-Kreislauferkrankungen. 

Typische Antioxidantien bekämpfen die freien Radikale direkt und “zerstören” sich dabei selbst. Denn diese Antioxidantien geben ein Elektron an das freie Radikale ab, um es unschädlich zu machen. Sulforaphan hingegen scheint eher strategisch an den “Kampf” zu gehen. Es soll Entgiftungsenzyme der Leber aktivieren, die die freien Radikale bearbeiten. Dadurch kann es wohl länger im Körper bleiben.

Erfahre mehr über Antioxidantien im Artikel über Curcumin oder Astaxanthin.

Die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die antioxidative Eigenschaft, sondern Sulforaphan wirkt zudem auch entzündungshemmend.

Exkurs: Bei einer Entzündung reagiert der Körper mit seinem eigenen Abwehrsystem, dem Immunsystem. Bei äußerlichen Entzündungen kann sich die betroffene Stelle röten oder auch beispielsweise anschwellen. Diese Reaktion kann allerdings nicht nur äußerlich geschehen, sondern auch im Körper. Eine Entzündung innerhalb unseres Körpers ist eine natürliche Reaktion des Immunsystems. Unser Körper stellt somit die Weichen für eine Heilung. Gelingt das nicht, können Entzündungskrankheiten entstehen.

Wirkung

Nun konnten wir schon feststellen, was Sulforaphan ist und wo es herkommt. 

Wie zuvor schon angeschnitten, scheint der pflanzliche Nährstoff wahre Superkräfte gegen unterschiedliche Krankheiten zu haben. Er wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Doch wogegen kann dies konkret helfen? 

Behandlung von Krebs

Bei der tödlichen Krankheit Krebs vermehren sich die Zellen willkürlich im Körper. Gegen diesen tragischen Prozess weiß Sulforaphan scheinbar zu helfen. 

Es scheint verschieden Krebszellen in ihrer Art und Größe zurückzuhalten. Dies geht aus unterschiedlichen Studien mit Tieren oder in Reagenzgläsern hervor.

Für wen diese Wirkungsweise noch nicht faszinierend genug ist, sollte sich festhalten! Durch die antioxidativen Eigenschaften von Sulforaphan konnte sogar das Wachstum von Krebszellen verhindert werden.

Im Umkehrschluss heißt es, dass Sulforaphan die potenzielle Superkraft hat, Krebs präventiv zu bekämpfen. Dies bestätigt auch eine Studie, die eine Reduktion der Gefahr an Krebs zu erkranken nach dem regelmäßigen Konsum von Kreuzblütlern ermittelt hat. 

Sulforaphan gegen Diabetes

Die nächste Superkraft des sekundären Pflanzenstoffes ist, dass es sich positiv bei Diabetes Typ 2 erkrankten Personen auswirkt. Dies bestätigen unterschiedliche Studien. 

Sulforaphan senkte den nüchternen Blutzuckerspiegel der ProbandInnen um ganze 6,5 Prozent.

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Weitere gesundheitliche Vorteile

Einige Studien deuten auf noch viele weitere Eigenschaften hin. 

Eine Humanstudie ergab, dass über einen Zeitraum von 18 Wochen schon Verbesserungen des Autismus hinsichtlich verschiedener Interaktionen und Kommunikationen führten. 

Eine weitere Wirkung des pflanzliches Stoffes scheint der Schutz vor Sonnenschäden zu sein. Dies geht aus mehreren Studien hervor. 

Außerdem soll es sogar Entzündungen in der Darmschleimhaut verhindern und somit den Darm schützen. Zudem kommt, dass die entzündungshemmende Fähigkeit auch die Herzgesundheit positiv beeinflussen kann. 

Darüber hinaus gibt es weitere Studien, die viele verschiedene Vorteile und Superkräfte aufdecken. Wichtig ist, dass es sich bei all diesen Studien nicht immer um Humanstudien handelt. Dadurch sind noch nicht alle Vorteile am menschlichen Körper belegt.  

Sulforaphan in Brokkoli

Zu Beginn des Blog-Artikels wurde schon erwähnt, dass Sulforaphan in Brokkoli zu finden ist. Wer sich denkt, “Na gut, dann esse ich einfach mehr Brokkoli.”, liegt da leider ein bisschen falsch, so einfach ist es nämlich nicht ganz. Denn ein hoher Gehalt des Wundermittels befindet sich in den Brokkolisprossen und nicht in dem Brokkoli selber. In den Sprossen ist der Gehalt bis zu 100-mal höher. 

Die Vorstufe von Sulforaphan liegt bereits in seiner inaktiven Form in den Kreuzblütlern vor. Schneidet man Brokkoli und Co. an, trifft das inaktive Glucosinolat Glucoraphanin auf das Enzym Myrosinase. Die Myrosinase wandelt dann das Glucoraphanin unter anderem in Sulforaphan um, was bioaktiv in unserem Körper wirkt. Da das Enzym hitzeempfindlich ist, wird die enzymatische Reaktion unterbrochen, wenn Brokkoli stark erhitzt wird. Die Myrosinase denaturiert und kann somit nicht mehr arbeiten. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Brokkoli (oder andere Kreuzblütler) nach dem Schneiden noch etwas liegen zu lassen, bevor der Prozess des Kochens, Backens oder Bratens fortgesetzt wird. Die schonendste Zubereitungsmethode ist jedoch das kurzzeitige Blanchieren. 

In Bezug auf Sulforaphan wäre es demnach am besten, den Brokkoli roh zu verzehren. Dies ist (abgesehen von Brokkolisalat) meist nicht sonderlich schmackhaft. Zudem ist der Sulforaphangehalt in unserem kultivierten Brokkoli weitaus geringer als in wildem Brokkoli, der etwas schärfer schmeckt aufgrund des erhöhten Gehalts an Senfölglykosiden. 

Demnach ist es gar nicht so einfach, eine große und vor allem wirksame Menge an Sulforaphan aus Brokkoli zu gewinnen. 

Doch dafür gibt es eine Lösung. 

Sulforaphan als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Dies kann beispielsweise in Form von Brokkoli-Extrakt in Kapseln erfolgen. In solchen Kapseln kommt das Superfood hoch konzentriert vor, was den Bedarf an Sulforaphan zu decken deutlich erleichtert. Dadurch wird die Wirkung des Power-Wirkstoffes am eigenen Körper gesichert. 

Dosierung von Sulforaphan

Zunächst muss hier festgehalten werden, dass es noch keine konkreten Daten am menschlichen Körper gibt. Toxikologische Untersuchungen konnten bis dato keine Nebenwirkungen nach der Einnahme höherer Dosen feststellen. An Ratten wurde festgestellt, dass eine Dosierung von  0,1–0,5 mg/kg Sulforaphan aufgenommen wurde und wirksam ist. Eine höhere Dosierung scheint wohl noch sinnvoller, um sich die Vorteile des Nährstoffes zu sichern. Somit wäre beispielsweise für eine 80 Kg Person eine minimale Menge von 8-40 mg Sulforaphan nötig. Eine höhere Dosierung wohl jedoch noch nützlicher. Dies basiert auf einer Hochrechnung aus der zuvor angesprochenen Studie an Ratten. 

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Auch wir nutzen die Superkräfte des sekundären Pflanzenstoffes Sulforaphan. In unserem Pure Greens Superfoods Shake nutzen wir dies in Form von Brokkolisprossen-Extrakt und gesondert in Kapseln. Wichtig dabei ist, dass die Brokkolisprossen schonend verarbeitet und zu dem Extrakt extrahiert werden. Das bedeutet, die Herstellung sollte möglichst unter 40 °C ablaufen. Aus diesem Grund gewährleisten wir eine hohe Qualität des Extraktes. Pro Portion findest du hier 750 mg Brokkolisprossen-Extrakt in denen reichlich Sulforaphan steckt. 

Aufgrund der vielen Vorteile nutzen wir den Wirkstoff in unserem Produkt Pure Greens und stellen das Ganze in Kapselform zur Verfügung. Bei unseren Kapseln setzen wir auf eine hohe Dosierung von Sulforaphan. Mit 50 mg pro Kapsel setzen wir die Dosierung an. Als Tagesempfehlung geben wir zwei Kapseln mit entsprechend 100 mg Sulforaphan an. Hiermit sichern wir Dir den maximalen Nutzen des Nährstoffes. 

Fazit

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