Astaxanthin

Astaxanthin – Wundermittel oder Hype?

Astaxanthin wird in den Medien oft als Wundermittel angepriesen, da die  Studienlage vielversprechend zu sein scheint. 

Im folgenden Artikel erfährst du die Antworten zu folgenden Fragen: 

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin gehört zu den Carotinoiden und ist ein fettlösliches rot-rosa Pigment, das in verschiedenen Meeresfrüchten, aber auch im Gefieder von Flamingos und Wachteln vorkommt. Es ähnelt strukturell dem Beta-Carotin (Vitamin A), weist aber einige chemische Unterschiede auf, die es möglicherweise sicherer und verwertbarer für den menschlichen Körper machen. 

Denn eine Vitamin-A Überdosis kann, laut der Verbraucherzentrale, zu Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar zu chronischer Gelbsucht oder  chronischen Gelenk- und Muskelschmerzen führen. 

Algen, die Astaxanthin beinhalten, z.B. Haematococcus pluvialis, zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch lange an Orten überleben können, an denen keine optimalen Lebensbedingungen vorkommen. In einem solchen Fall sollen astaxanthinhaltige Pflanzen jahrzehntelang ohne Nahrung und Wasser auskommen können, da sie vom Astaxanthin geschützt werden und alle anderen Stoffwechselvorgänge eingestellt werden.

Lebensmittel mit hohem Astaxanthin Gehalt:

Astaxanthin

Astaxanthin Wirkung

Die positive Wirkung von Astaxanthin stammt vom stark antioxidativen Effekt des Carotenoids, da Astaxanthin am Ende chemische Strukturen mit sauerstoffhaltigen Gruppen enthält. Dadurch kann es sogar  bis zu 500 -mal stärker antioxidativ als Vitamine E  wirken. 

Erste Studien zeigen, dass Astaxanthins Wirkung um das bis zu

Gleichzeitig unterstützt Astaxanthin das Immunsystem – und zwar wurde in einer doppelblinden Studie mit 42 Teilnehmer festgestellt, dass z.B. die Bildung der T-Killerzellen gefördert und deren Leistung verstärkt wird. Auf diesem Gebiet sind allerdings noch weitere Humanstudien nötig, um die Ergebnisse zu validieren.

Oxidativer Stress entsteht, wenn im Körper zu viele freie Radikale vorhanden sind. Diese sehr reaktiven Sauerstoffmoleküle können Schäden an unserem Erbgut (DNA) anrichten und zu Erkrankungen wie Krebs führen. Antioxidantien wirken als Radikalfängern und entschärfen die reaktiven Stoffe.

Erste Studien zeigen, dass Astaxanthin sich eventuell als natürlicher Sonnenschutz einsetzen lassen und Haarausfall reduzieren könnte. Auch in diesem Fall werden weitere Humanstudien durchgeführt. 

Auch in unterschiedlichen Sportarten kann die Wirkung von Astaxanthin  zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen, (hierzu mehr im Kapitel Astaxanthin im Sport).

Wie viel Astaxanthin sollte ich am Tag zu mir nehmen?

Die ideale Dosis von Astaxanthin ist derzeit noch nicht bekannt. Außerdem reagiert jeder Mensch individuell auf Astaxanthin, weshalb derzeit 6 bis 8 mg / Tag empfohlen werden. Diese Dosis kann über ein angereichertes Lachs-, Krillöl- oder Blutregenalgen Präparat aufgenommen werden und kann sich positiv auf das Fließverhalten des Blutes auswirken. Zu höheren Dosierungen werden jedoch noch weitere Studien benötigt. Bis dato werden Dosierungen von 20 bis 50 mg als nicht toxisch angesehen.

Nebenwirkung von Astaxanthin

Derzeit sind keine Nebenwirkungen von Astaxanthin bekannt, außer die rötliche Verfäbung des Stuhls oder der Haut. Aber diese Nebenwirkungen treten nicht bei Jedem auf und sind medizinisch unbedenklich.

sporty girl

Astaxanthin im Sport

Da Astaxanthin antioxidativ wirkt, kann es den oxidativen Stress reduzieren. Dies kann vor allem bei Verletzungen und Muskelkater eine wichtige Rolle spielen, obwohl noch unklar ist, wie stark die positiven Effekte auf die Gesundheit wirklich sind. 

Des Weiteren nehmen viele Triathleten Astaxanthin ein, z.B. beim Ironman auf Hawaii um sich optimal vor den Auswirkungen der Sonne zu schützen. Bei diesem Wettkampf nehmen viele Athleten bereits seit mehr als 10 Jahren Astaxanthin zur Prävention ein, obwohl hier noch keine eindeutigen Studien zur physiologischen Wirkung vorliegen.

Positive Wirkung gibt es ebenfalls bei Fahrradfahrern die ein zweistündiges Training unterhalb der VO2 Maximalleistung absolvierten und anschließend 20 Kilometer Zeitfahren absolvierten. Hierbei waren die Fahrradfahrer, die eine Supplementierung von 4 mg über 28 Tage erhielten, 1 Min. 42 Sek. schneller gegenüber der Placebogruppe.

Fazit:

QUELLEN:
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